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  • Gachl 10:49 on Wednesday, 21. April 2010 Permalink | Reply
    Tags: Flugsperre, Vulkan   

    Wie Flughäfen funktionieren. 

    Vor ein paar Tagen war ich in Israel. Wir hatten eine Reisegruppe bestehend aus 21 Personen und hatten vor 12 Tage in Israel und Jordanien durch die Landschaft zu reisen und viele viele Orte anzuschauen. Zwei Tage vor der geplanten Abreise haben wir erfahren, dass ein Vulkan in Island ausgebrochen ist und dessen Aschewolke den Luftverkehr in Europa lahmgelegt hat und dass deshalb viele Menschen feststecken, unter Anderem auch eine andere deutsche Reisegruppe im selben Hotel.

    Abends sassen wir alle oben auf der Dachterrasse des Hotels und tranken Wein. Wir scherzten darüber, wenn unser Flugzeug auch nicht fliegen würde und was das für Probleme mit sich brächte.  Am nächsten Tag – ein Tag vor dem Abflug – besuchten wir noch in Jerusalem, dort wo auch unser Hotel steht, viele Sehenswürdigkeiten und hatten den Nachmittag frei um zu tun was wir wollten. Die meisten gingen über den Bazar und kauften Schmuck, Essen oder Kleidung, denn mehr gab es dort nicht.

    Beim Abendessen im Hotel erfuhren wir dann, dass unser Flugzeug nicht fliegen würde, da der gesamte Luftraum über Deutschland und der Schweiz gesperrt war. Wir waren erstaunt als wir das hörten, denn wir haben uns vorher noch darüber lustig gemacht. Nach vielen Emails, Anrufen und SMS waren alle Informiert, die Schule, das Büro, Angehörige etc. Am Montag würde die Schule voraussichtlich zwei Schüler weniger haben, da diese durch einen Vulkanausbruch verhindert sind, hat man das schon einmal gehört?

    In den Nachrichten lief immer wieder, dass hundreds of thousands Leute auf den Flughäfen warten mussten – 5 Tage lang. Wir waren glücklich, dass wir im Hotel bleiben konnten.

    Am eigentlichen Abreisetag hatten wir frei, da wir in unserer Reiseplanung keinen Wir-können-nicht-fliegen-weil-ein-Vulkan-ausgebrochen-ist-Spezialfall hatten. Mein erster Ferientag! Ich habe den ganzen Tag über entspannt und nichts gemacht. Am Abend hiess es, dass wir am Montag auch nicht fliegen würden, darum haben wir beschlossen als Gruppe ein paar weitere Besichtigungen in Jerusalem zu machen. Und wieder sassen wir mit Wein und diesmal auch Nougat-Waffeln auf dem Dach des Hotels und lachten. Wie wir später erzählen würden von der Reise haben wir uns überlegt; Wir konnten nicht Fliegen und tausende sassen in den Flughäfen gefangen und wir tranken bei gemütlichen 26°C im Hotel Wein und liessen es uns noch gut gehen.

    Am Montag besuchten wir dann noch ein paar Sehenswürdigkeiten und gegen Nachmittag kehrten wir zum Hotel zurück wo wir wieder auf Neuigkeiten warteten. Unsere Reiseagentur hat geschrieben, sie würden wenn wir am nächsten Tag auch nicht fliegen könnten, einen Bus spendieren mit dem wir in Israel herumfahren konnten , z.B. zum Baden ans Mittelmeer. Das Angebot haben wir angenommen und so bereiteten wir uns darauf vor am Dienstag baden zu fahren.

    Da ich es Sonntag Abend bereute keine Wasserpfeife gekauft zu haben um sie auf dem Dach des Hotels zu rauchen holte ich dies nach, und so hatten wir am Montag Abend Wein, Waffeln und Wasserpfeife.

    Am Dienstag Morgen beim Frühstück wurden wir informiert, dass unser Flugzeug eventuell heute fliegen würde und dass wir deshalb nicht baden fahren könnten. Darum mussten wir im Hotel warten bis nähere Informationen eintrudelten. Gegen 10:00 Uhr erfuhren wir dann, dass wir 11:30 Uhr aus dem Hotel auschecken um dann 12:00 Uhr mit dem Bus von Jerusalem zum Flughafen nach Tel Aviv zu fahren.

    Dort angekommen suchten wir unsere Flüge, wir waren eine Reisegruppe mit Leuten aus Deutschland und aus der Schweiz, also hatten wir zwei verschiedene Flieger. Abschied nehmen und los zur Gepäckkontrolle und zum Check In.

    Die Gepäckkontrolle bestand wie immer aus X-Ray, Koffer auf, Tasche auf, Inhalt durchleuchten. Nachdem alles in Ordnung war gingen wir zum Check In. Es gab 99 Schalter für den Check In, davon waren rund 15 geöffnet. 5 davon wurden von irgendwelchen Leuten blockiert, die dort, auch als wir nach 2h endlich fertig waren, immer noch da standen. Es waren ca. 500 Menschen dort und warteten darauf ihr Gepäck abzugeben und ihre Tickets zu bekommen. Wir haben uns nach ganz links gedrängt um an die 5 Schalter zu kommen, die eigentlich ausschliesslich für den einen Flug nach Frankreich vorgesehen sind. Achtung! Ein Flug (einer) hat fünf (5) Schalter (von 15 die offen waren, von denen 5 blockiert waren). Nach einer weiteren halben Stunde hatten endlich alle ihr Ticket. Boarding für unseren Flug war um 15:20 Uhr, Abflug 15:50 Uhr, es war jetzt 15:00, wir haben also ganze 2 Stunden für den Check In gebraucht.

    Wir beeilten uns um zu unserem Gate zu kommen, dort stand, Boarding sei um 15:10 Uhr, aber um 15:30 Uhr war immer noch kein Boarding. Um 15:40 Uhr ging es dann endlich los, wir gingen ins Flugzeug, haben uns auf unsere Sitze gesetzt und gewartet, dass das Flugzeug endlich abhebt. Eine halbe Stunde später sagte der Captain dann, dass es ein Sicherheitsproblem gäbe, und dass gleich ein paar Leute vom Sicherheitspersonal im Flugzeug eine Passkontrolle und eine Befragung machen würden. Da ich in einer Reisegruppe war musste ich nur meinen Pass zeigen, Befragung fiel aus. Danach haben sie noch unser Reisegepäck untersucht, leider konnte ich davon nichts sehen, weil ich auf der falschen Seite sass.

    Um präzise 17:50 Uhr hat sich das Flugzeug dann endlich auf die Startbahn bewegt und hob ab. Ein normaler Flug lag vor uns mit Essen, Getränken und einem abartigen Wassereis zum Nationalfeiertag von Israel. 4h später landeten wir in Zürich. Home sweet home.

    Wir gingen im Züricher Flughafen durch die Passkontrolle, endlich konnte man wieder deutsch sprechen mit den Beamten. Dahinter war die Gepäckausgabe für den Flug LY343 Tel Aviv – Zürich. Wir standen am Fliessband und warteten auf unser Gepäck. Ein Gepäckstück nach dem Anderen kam – aber die von unserer Gruppe fehlten. Nachdem das Band leer war rief ein Angestellter irgendwo an und fragte ob der Flug fertig sei, um uns dann mitzuteilen, dass unser Gepäck nicht kommen würde und dass die ohne Gepäck sich zum Fundbüro begeben sollten – das hatte gerade noch gefehlt. Beim Fundbüro mussten wir unseren Gepäckschein, Namen, Adresse, Beschreibung des Koffers etc. angeben und erhielten einen Zettel mit “Tracing Nummer des Falles” und der Information, dass unser Gepäck in den nächsten 48h per Kurier zu uns nach Hause geliefert werden sollte.

    Müde, erschöpft und verärgert gingen wir zum Bahnhof, kauften uns ein Bahnticket und fuhren nach Basel, wieder eine Stunde Fahrzeit. Um Mitternacht kamen wir in Basel an und nahmen ein Taxi nach Hause. 10 Minuten nach Mitternacht fiel ich in mein Bett und freute mich nicht darauf am nächsten Morgen arbeiten zu müssen.

    Die Moral von der Geschichte: Auch nach 30 Minuten Gepäckkontrolle kann durch ein Sicherheitsproblem das Gepäck einer ganzen Gruppe zurückgelassen werden, Flughäfen sind schlecht bis gar nicht organisiert und würden nicht mal im Traum daran denken bei Ausnahmezustand 50% der Schalter zu öffnen und die El Al Fluggesellschaft ist scheisse. Im ernst, fliegt NIEMALS mit der El Al.

     
    • evilion 13:41 on Mittwoch, 21. April 2010 Permalink | Reply

      Es ist immer so an den Flughäfen… es is interessant, dass du nix von Business Schalter erwähnt hast… die sind immer offen aber keiner ist dran…
      Es gibt auch Leute, die die ganze Zeit mit WalkieTalkies herumlaufen und das Personal hinter dem Schalter ablenken und dann ueber die Waage herauslaufen und irgendwo weiter eilen. Und wenn das nicht so ist, dann gibts 100% irgendeine Person, die ganz dringend wegen Gesundheitlichem Zustand oder sonstigem VOR DIR das Gepäck abgegeben MUSS!
      “Ja, endlich ich bin der Nächste… ich hab hier jetzt 30 mins gestanden und will es endlich abgeben…” “Entschuldigen Sie mich, aber diese Person muss gaaaaaaaaaanz dringend ihr Gepäck abgeben, obwohl sie erst jetzt durch die Passkontrolle durchgekommen ist und max. 2 mins herumgestanden ist und sie hier seit 30 mins stehen… und btw. diese Person braucht ca. 10 min zum Gepäck abgeben…”
      “FFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU!”

      • Gachl 13:44 on Mittwoch, 21. April 2010 Permalink | Reply

        wir hatten n paar brasilianer neben uns sie sind irgendwann abgehauen die ganze gruppe, und 15min später kamen sie wieder und wollten ihren Platz vor uns wieder haben…

  • evilion 18:07 on Wednesday, 10. March 2010 Permalink | Reply
    Tags: Bahnhof, Organistation, Psychologie   

    Wohltätigkeitsorganisationen 

    Wer hat diese schon nicht gesehen? Die stehen überall. Man trifft sie am Bahnhof und an…. eigentlich nur am Bahnhof. Die kommen auf einen zu und stellen so Fragen wie: “Wie alt bist du?” und “Als was arbeitest du?”. Und dann weiss man schon “Verdammt ich sitze in der Falle”. Und je nach dem kriegt man weitere Fragen, wie: “Findest du es nicht auch schlimm, das Kinder in Afrika keine Schulbildung kriegen und stattdessen in den Krieg ziehen?” oder “Pro Jahr sterben 20′000 Menschen in der Schweiz an Hirnverletzungen, findest du das nicht auch schrecklich?”

    Und immer dieses “DU”… die ganze Zeit… nicht das die kein Respekt vor einem haben, nein, das is psychologisch, wenn man einem duzt empfindet man eine gewisse Nähe zwischen einander. Funktioniert aber nur bei normalen Menschen, am besten noch gleichaltrige aber auf keinen Fall Chefs, bei den Chefs wird man gefeuert, wenn man die duzt…

    Am schlimmsten ist es wenn es noch hübsche Mädchen sind, die einen Fragen, da kann man nur selten “Nein” sagen…

    Ich hab diese Leute einwenig beobachtet, wie sie zu jedem gehen und die befragen…

    Bekannte Taktiken vor denen man sich in Acht nehmen muss:

    • Die Anwerber versuchen so schnell wie möglich das Eis zu brechen und nähe zu finden. Am schnellsten geht es, wenn die dich nach dem Namen fragen und dann dir ihren verraten und dabei dich duzten.
    • Sie versuchen dich auf ihre Sache zu sensibilisieren und versuchen mit paar “grausamen” Beispielen dich davor zu überzeugen. Sie greifen dein Gewissen und deine Gefühle an.
    • Die sind aufdringlich und können nicht so leicht abgewimmelt werden.
    • Und wenn man von denen nichts will, stellen die einen Strohmann auf und greifen diesen an, so das du dich schuldig oder dumm vorkommst. (Strohmann-Argument)

    Es kann zwar stimmen, was sie sagen, es kann vielleicht gar übertrieben sein aber man sollte erst eine eigene Meinung bilden und zwar schnell! Denn die Leute werden einen mit Fragen bombardieren, dass man keine Meinung bilden kann. So können Sie jeden überzeugen, in dem sie ihre eigene Meinung in euch reindrücken.

    Versuchen sie einpaar Schubladen vorher zu erstellen. Eine Schublade für jedes Gebiet.

    Zb. Schublade: Afrika

    Es heisst Afrika ist arm. In Afrika ist jeden Tag Krieg. In Afrika stirbt ein Kind jede Minute. Mag sein. Aber das sind nur die schlechten Beispiele. Schon mal überlegt wie viel Kinder geboren werden? Oder was den Krieg verursacht? Wieso die Leute so arm sind?

    ganz einfach…

    Afrika ist arm, weil wir sie ausbeuten und alles verbieten. (Ihr wollt ein Atomkraftwerk? vergiss es! Ein Kohlenkraftwerk? HA! nix da. Ihr MÜSST Sonnen- und Windenergie verwenden, obwohl das viel teurer ist und ihr dafür kein Geld habt. los los, macht mal…)

    In Afrika gibts jeden Tag Krieg, weil wir ihnen helfen. Wohin geht wohl das Geld?  hm?

    In Afrika stirbt jede Minute ein Kind aber wie viel werden pro Minute geboren? Die Welt ist überbevölkert, wenn einpaar Kinder, die sowieso keine Zukunft haben werden, sterben, wen kümmerts?

    ————————————————-

    Es bringt nix bei sowas zu helfen. Lasst Afrika in Ruhe, die sollen selber schauen, wie die überleben… Und wenn wir nach paar Jahren wieder vorbeischauen und keiner mehr da ist, dann haben wir nen Kontinenten mehr zum besiedeln… Win-Win

    So kann eine Schublade aussehen oder zumindest die Gedanken da drin. Hört nicht auf die Anwerber, sie wollen nur euer Geld zu guten Zwecken aus dem Fenster schmeissen!

    Es gibt aber türliche auch bessere Gruppierungen und zwar die, die tatsächlich was erreichen. Das sind militante Gruppen. Die versichern nicht nur, dass das Geld dahin verschickt wird und sich etwas womöglich verändern könnte, die gehen dahin und machen das selber. Das sind die einzigen Gruppen, denen man sich noch überlegen könnte Geld zu geben. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

    Ich sage nur “Nein” zu allen aussichtslosen wohltätigkeits Organisationen und Sie können das auch!

    Schreibe dich nicht ab, lern NEIN zu sagen.

    “Nehmt überall die Vorsicht-Schilder weg und lasst die Dinge ihrem freien Lauf. Alles wird sich von alleine erledigen.”

     
  • evilion 22:51 on Wednesday, 3. February 2010 Permalink | Reply
    Tags:   

    Was wäre wenn ich nie auf diese Welt gekommen bin 

    Es war ein wunderschöner Tag. Der Schnee ist seit einiger Zeit verschwunden und alles fängt an aufzuwachen. Die Vögel fangen an zu zwitschern, die Blumen öffnen sich langsam und die Bäume werden immer grüner. Ein warmer Südwind weht und lässt alle fröhlich nach draussen treten, um miteinander zu spielen oder was anderes zu unternehmen. In der tat, ein toller Frühling und jeder ist glücklich.

    Ich liege auf meinem Bett und beobachte wie sich Staub im Sonnenlicht, welcher sich durch das Fenster und Wolken seinen weg gefunden hat, absinkt. Ich höre kleine Kinder draussen lachen und spielen und meine Eltern bereiten gerade das Frühstück vor. Also stehe ich mal langsam auf und gehe ins Bad. Nach dem ich die Morgentoilette erledigt hab, ging ich in unsere Küche. Meine Eltern waren fröhlich drauf und machten Toasts und bereiteten Kaffee zu. “Ach Kaffee, ohne dem kann ich sicherlich bald nicht mehr leben.” Mein Hund hat auch was zum essen und wedelt mit seinem Schwanz herum. Wir setzten uns alle an den Tisch um gemeinsam zu frühstücken. Es war Sonntag, also gab es nicht viel zu erzählen und jeder wollte seinen freien Tag so gut wie möglich geniessen, denn morgen geht es wieder in die Schule oder Arbeit. Nach dem Frühstück ging ich wieder in mein Zimmer, es sah nicht so aus, dass man es aufgeräumt nennen kann und weil morgen so was ähnliches wie ein Anfang ist, dachte ich mir, dass ich mein Zimmer eigentlich aufräumen könnte. “Wieso eigentlich nicht? Früher oder später müsste ich das mal.”

    Während meiner Aufräumaktion, wo ich bedenkenlos alles mögliche, was nicht wichtig aussah, in den Abfall geschmissen hab, hab ich in meinem Schrank die alte Was-wäre-wenn-Maschine gefunden. Ich wusste nicht mehr wieso ich die dahin gestellt hab. Was es auch immer war, es hat mich nicht mehr interessiert, den ich wahr neugierig ob ich die Maschine immernoch bedienen konnte. “Mal sehen… diesen Hebel hier drehen und diesen Knopf drücken uuuund ehm… ach ja Frage stellen. Hmmm. Was wäre wenn ich… ehm… nie das machen könnte, was ich gemacht hab oder gesehen oder bewirkt hab. Hmm es wirkt nicht. Versuchen wir es nochmal. Was wäre wenn ich nie auf diese Welt gekommen bin.”

    Die Maschine gab Geräusche von sich und machte den Anschein zu arbeiten. Irgendwie braucht es länger als für die anderen Fragen, an die ich mich erinnern kann. “Vielleicht wird es ja eine grosse Vision, mal schauen.”

    –Vision–

    Es ist ein Tag wie heute. Jeder ist fröhlich. Es ist warm und grün. Und es ist Sonntag.

    Meine Eltern, welche ich nicht wirklich erkannt hab, sitzen wie heute am Küchentisch und essen Toasts mit Kaffee aber irgendetwas ist anders. Der Tisch ist aus Glas und die Stühle sehen gross und teuer aus. Das Haus an sich ist grösser und schöner. Überall hängen Bilder, alles ist beleuchtet und es stehen einpaar Statuen herum. Draussen gibt es einen grösseren Garten mit einem Brunnen und einem Schwimmbecken. Mit Liegestühlen und Sonnenschirmen, wie ein Schwimmbecken aussehen muss. In der Garage stehen zwei teueraussehende Autos und die Nachbarschaft sieht auch nicht besonders arm aus.

    Alle meine Schulfreunde, mit denen ich in der Schule bin und wir den Ruf “Die schlimmste Klasse” haben, sind aufeinmal besser und haben sogar den Ruf “Die Besten” bekommen. Alle meine Freunde werden also Ärzte oder Manager oder was ähnliches grosses und wichtiges.

    Mein Hund, den ich ganz lieb hab, wandert von Mistkübel zu Mistkübel und sucht nach etwas essbaren. Ausgehungert und erschöpft fällt er beim überqueren der Strasse auf den Asphalt und is der Gnade oder besser gesagt der Reaktion der Fahrer ausgeliefert. Ein paar Augenblicke später ist er nicht mehr.

    Unser altes Haus, ich bezweifle, dass meine Eltern hier jemals gelebt haben, aber es sah nach unserem Haus aus, ist jetzt ein Obdachlosenheim und bietet Platz für mindestens 20 Betten, eine Küche und ein Esssaal für 50 Personen.

    Meine Schule sieht gar nicht mehr so abgedroschen aus, wie es war, keine Graffitis, keine eingeschlagenen Scheiben, keine kaputte Technik, kein Müll, nichts der gleichen. Alles blitzblank geputzt und die Schüler da drin lernen sogar Sachen, die wir nie lernen würden, weil wir nie nachkommen würden. Die Schule hält eine Platz in den Top 10 der Schulen im Land und hat einige Auszeichnungen.

    Meine Stadt, die aus einem schäbigem Park, ein paar Strassen, einige Hochhäuser und einfamilien Häusern besteht, ist jetzt in zwei Teile aufgeteilt. In einem sind die einfamilien Häuser, die majestätisch sind. Mit Schwimmbecken und Gärten ausgestattet und in jeder Garage stehen mehr Autos als eigentlich nötig sind. Und eine arme Gegend mit Hochhäusern, die aber besser aussieht, als das was wir hier haben. Es heisst meine Eltern sind die auslöser für diese Villen, den sie Waren die ersten und dann sind mehr nachgezogen und die Stadt wurde dadurch reicher und kann sich mehr leisten. Sogar wurde die Stadt wohltätig, wie man an dem Obdachlosenheim sehen kann. Es wird sogar eine Ausstellunghalle geplant, damit die Stadt gar im ganzen Land bekannt wird.

    Der Fussballverein, in dem ich jetzt tätig bin und dieser nicht besonders der beste ist und mehr eine Sauftruppe ist als eine Fussballmannschaft, gewinnt jetzt fast jedes Spiel und hat sogar eine Chance auf einen Aufstieg.

    Mein bester Freund, den ich seit Jahren kenne, wird…

    –Vision ende–

    Ich schaltete die Maschine aus, bevor ich die Vision zu Ende geschaut hab. “Bin ich wirklich für all das Elend in meiner Stadt verantwortlich? War ich der Grund, wieso alle meine Freunde so schlecht in der Schule sind? Meine Eltern mussten wohl wegen mir dieses Haus hier kaufen und konnten somit nicht irgendwo anders hinziehen. Meine Schule droht sogar nicht mehr geschlossen zu werden, weil sie die erforderliche Leistungen nicht erbringen kann und alle Schüler haben eine bessere Zukunft, als jetzt, wo ihre Zukunft nichts mehr als ein gewöhnlicher Arbeiter oder Schreibtischsklave ist. Bin ich für all das verantwortlich? Zwar hab ich meinem Hund ein besseres Leben ermöglicht aber das war nur ein Hund…. mein Hund… Mein bester Freund, den ich seit Kindheit kenne, ich konnte zwar die Vision nicht zu Ende schauen, aber wenn ich eins und eins zusammen zähle wird er auch irgendwas grosses sein. Erfinder, wollte er immer werden, sagte er. Vielleicht wurde er ja Doktor oder so.”

    Mit einem betrübtem Gesicht stellte ich die Maschine wieder da hin, wo ich sie her hatte. Ich wusste jetzt wieso die dort steht. Jede Vision endet in einer Katastrophe oder was anderem, was genau so schlimm ist. Einwenig depressiv hörte das Aufräumen auf.

    Draussen war es dunkel, ich weiss nicht wie die Zeit so schnell vorbei gehen konnte aber scheinbar hat diese ihre Mittel und Wege schnell vorbei zu gehen wenn man beschäftigt ist und langsam, wenn man nichts zu tun hat. Und das bei jedem Menschen anders. Na ja, ich machte mich Bettfertig, legte mich hin und versuchte einzuschlafen. Dieser Versuch dauerte einpaar Stunden, denn ich liess immer und immer wieder Bilder der Vision in meinen Gedanken durchlaufen. Einige Trennen kamen und verschwanden kurze Zeit später im Kissen.

    Am nächsten Tag erschien alles so grau. Ich stand müde auf, erledigte die Morgentoilette und packte widerwillig meinen Schulsack. Allein der Gedanke an Schule war so schlimm, das ich wieder ins Bett und den Tag einfach verschlafen wollte. Auf meinem Velo, der auf dem Weg eine Platte gekriegt hat, bin ich in der Schule angekommen, zwar zu spät aber ich hatte eine Ausrede. Ich setzte mich an meinen gewohnten Platz und versuchte mitzukriegen, um was es gerade geht. Es war Mathematik. Ich frage mich immernoch, wer auf die glorreiche Idee kommt, Mathematik als erstes Fach zu machen? Man steht aus dem Bett auf, müde, und geht dann in die Schule und kriegt eine volle Ladung von Schlaftabletten in Form von Zahlen auf einen zugeworfen und erwartet dann von demjenigen Wach zu bleiben, um Prüfungen zu schaffen und so irgendeine Basis für sein Leben zu kreiren, wo man sowieso nicht mehr als +, -, * und / und manchmal sogar % und = braucht.

    Wie auch immer, irgendwie neben mir war es so leer. Mein bester Freund fehlte. Na ja, vielleicht hat er wieder mal verschlafen. Er kommt sicher noch. Was ich nicht schon für Abenteuer mit dem durchgelebt hab… Alles mögliche haben wir gemacht, auch unsere ersten Erfahrungen mit Alkohol und Zigaretten haben wir gemeinsam erlebt.

    Nach der Stunde will der Lehrer mit mir sprechen. Ich dachte es ginge darum, dass ich zu spät kam.

    “Herr Lehrer, ich kann das erklären, auf dem Weg in die Schule hab ich ein Nagel übersehen und….”

    “Setzen sie sich, es geht nicht darum, weswegen sie zu spät kamen. Sie haben sicher schon den leeren Platz neben ihnen bemerkt… Ich hab das zwar noch nie gemacht, aber ich als Klassenlehrer muss eine solche Nachricht an meine Klasse überbringen. Und ich dachte ich sage es Ihnen zu erst, weil er ja Ihr bester Freund war. Dein Kumpel ist… in einem Verkehrsunfall gestorben. Er hat zuvor zu viel Bier getrunken und hat danach den Wagen seiner Eltern entwendet und ist damit herumgefahren.”

    Solch eine Nachricht hab ich nicht erwartet. Und keiner hat es mir vorher gesagt. Nicht mal seine Eltern oder Freunde von uns. Es kann ja nicht sein, das ich es als erster Erfahre, denn es weisst ja mein Lehrer und der muss die Information irgendwo her haben. Meine Augen begannen zu tränen und ich versuchte stark zu bleiben.

    “Ich glaube, Sie sollten wieder nach Hause gehen, heute werden Sie hier nichts mehr lernen können…”

    Emotionslos aber mit Trännen in Augen stand ich auf, ging zu meinem Pult, schaute den Sitzplatz meines Freundes an, nahm mein Schulsack und ging ohne ein Wort zu jemandem zu sagen nach Hause.

    Ich nahm mein Velo und stiess diesen den ganzen Weg nach Hause. Gedanken schossen mir in den Kopf. Überall alte Erinnerungen und diese Vision von gestern. “Hat es etwa mir sagen wollen, das er stirbt? War es sein Schicksal?” Fragen über Fragen aber keine Antwort weit und breit.

    Depremiert kam ich Heim an, stellte mein Velo ab und ging ins Haus. Mein Hund empfing mich fröhlich und folgte mir in mein Zimmer. Später bemerkte dieser aber wie depressiv ich bin und versuchte mich zu trösten. Aber mir war nicht nach spielen oder anderem. Ich wollte mich einfach hinlegen, Augen schliessen und in einen besseren Welt aufwachen. “Vielleicht ist das ja alles nur ein Traum und es ist nie passiert. Vielleicht schlafe ich immernoch und wenn ich jetzt im Traum schlafen gehe, könnte ich in Wirklichkeit wieder aufwachen.” Das war die einzige Idee, die mir zu diesem Zeitpunkt in meinem Kopf als machbar erschien.

    Einige Stunden später wachte ich wieder auf. Es war schon später Nachmittag und meine Eltern müssten langsam wieder nachhause gekommen sein. Also ging ich herunter um nach ihnen zu sehen. Ich habe sie auf mich wartend beim Esstisch gefunden.

    “Sohn, vielleicht weisst du es schon, aber uns hat diese Nachricht gerade erst erreicht…. Dein bester Freund ist tot aufgefunden worden.”

    Ich drehte mich sofort um und ging wieder in mein Zimmer. Es war kein Traum. Alles ist die Wirklichkeit.

    Ich setzte mich neben mein Bett auf den Boden und dachte nach. Ich wusste nicht über was, mein Kopf war voll, aber ich dachte intensiv nach. All mein Erinerungen kamen und gingen und meine angeschlagene Gefühle wurden weiter und weiter mit jeder Erinerung getretten. Meine Eltern kamen zu mir ins Zimmer aber sie konnten mich nicht erreichen, also erreichten sie stadtdessen einen Psychiater. Zu dem ich anscheinend morgen gehen sollte.

    Nach der Nacht, die ich auf dem Boden verbracht hab, ging dann zu dem Psychiater und dieser versuchte den Grund für meinen Zustand herauszufinden. Der Grund war ja klar, tot und verderben überall. Die Welt wäre ohne mich besser dran, das wusste ich, er später auch. Aber nach Wochen und unzähligen Besuchen konnte ich nicht mehr geheilt werden.

    Mein Geschmack wechselte sich, meine Welt wurde grauer. Ich zog mich Schwarz an, denn das war die Farbe von Trauer. Ich war nicht mehr der selbe, nach dem Sonntag, an welchem ich die Maschine wieder gefunden habe. Langsam füllten sich meine Gedanken mit Selbstmord aber davon konnte ich mich immer abhalten.

    In der Schule wurde ich immer wieder gehänselt und ausgelacht. Als “Emo” und anderes wurde ich beschimpft. Vielleicht bin ich eins. Vielleicht haben sie nie etwas erlebt, was ich erleben musste. Vielleicht konnten sie einfach nicht mit mit mitfühlen. Vielleicht sind sie ja die Ursache für all meine Probleme und meinen Zustand?

    Das war eine sehr interessante Idee, die mir in den Kopf gekommen ist und auch die einzige, welche nicht darauf hin deutete, dass ich an allem Schuld bin. Das klingt irgendwie nach einer Erlösung.

    Meine schulische Leistungen wurden immer schlimmer aber das war mir zu diesem Zeitpunkt egal, denn ich wusste den Grund dafür. Die Anderen. Alle meine Gedanken, die darauf deuteten, das ich an allem Schuld bin verschwanden. Ich wurde wieder glücklicher. Etwas anderes füllte jetzt meinen Kopf und mein Herz. Es war eine Mischung aus Trauer und Rache. Ich wusste zwar nicht genau wieso es Rache war aber fühlte sich richtig an.

    Ich begann mich zurückzuziehen. Meinen Racheplan schmieden. Ich wollte das jeder sich so fühlte wie ich. Damit die die anderen Leute nicht mehr auslachen. Ja, eine Veränderung is wünschenswert und ich habe schon einen Plan.

    Eines Tages zog ich mich besonders schwarz an, denn es war ein Tag zum trauern und ein Tag der Rache. Heute werde ich nicht mehr ausgelacht. Heute lache ich!

    Mit zwei Pistolen betrat ich die Schule, es war still, denn alle hatten Unterricht. Ich hatte zwei Möglichkeiten. Die erste war von Tür zu Tür zu gehen und die zweite Möglichkeit war der Feueralarm. Ich nahm meinen zuvor geschriebenen Brief und ein A3 Poster. Klebte den A3 Poster mit der Aufschrift “Tag der Trauer” auf die Wand und drunter mein Abschiedsbrief.

    Ich hab entschlossen den Feueralarm ausgelöst und wartete. Ich wartete bis genug Menschen da sind. Damit ich genug von denen mitnehmen kann. Damit die Anderen erfahren was Trauer bedeutet und das man nicht damit spassen soll. Ich will die Welt besser machen.

    Der Alarm war ohrenbetäubend und meine Schüsse konnte man nur innerhalb der Schule hören. Die Treppe blutete. Die Menschen versteckten sich wo sie nur konnten. Meine Magazine waren leer und meine Zeit war fast um. Ich ging aus der Schule heraus und hörte schon die Sirenen der Feuerwehr. Ich wusste was ich gerade gemacht hab. Aber ich wusste nicht ob es richtig war. Ich glaubte es zwar aber irgendwie kamen jetzt meine Zweifel.

    Ich nahm einen Umweg nach Hause. Auf dem Weg dahin kamen mir viele Gedanken in den Kopf geschossen. Keine von denen schien richtig zu sein. Zu hause angekommen begrüsste mich mein Hund. Ich ging nach oben in mein Zimmer. Nahm die Was-wäre-wenn-Maschine und ging dann auf die Strasse. Ich war auf dem Weg zu der nähesten Brücke. Auf dem Weg dahin schoss ich die Maschine irgendwo in eine Hintergasse und ging entschlossen weiter.

    “Bin ich schuld? War ich schuld? War ich schuld an allem? Wäre alles ohne mich besser? Mussten die Leute sterben? Habe ich ihnen Trauer gelehrt? Hab ich sie zum nachdenken gebracht? Werden alle überlebenden ohne mich besser dran? Ja!” Ich stieg auf das Geländer der Autobahnbrücke und sprang herunter als ich den nächstbesten 10-tonner sah.

    Die Was-wäre-wenn-Maschine fand aber seinen Weg zu jemanden anderen und zerstört gerade womöglich ein anderes Leben.

     
    • Gachl 21:43 on Mittwoch, 3. März 2010 Permalink | Reply

      DU BIST SCHULD! Als du als du 5 Jahre alt warst die Glasflasche auf den Boden und nicht auf den Tisch gestellt hast, hast du das alles verursacht! :P

      • evilion 21:53 on Mittwoch, 3. März 2010 Permalink | Reply

        Ja ja… ein schlag mit dem fluegel eines schmetterlings in China kann erdbeben in haiti und chile verursachen

    • evilion 21:11 on Mittwoch, 3. März 2010 Permalink | Reply

      2545 Woerter
      sind 5 volle a4 seiten mit times new roman und schriftgroesse 12
      geschrieben in ca. 3 std.
      und btw. ich bin das nicht in der geschichte und ich beziehe nichts auf mein eigenes leben, ausser vielleicht das ich in nem haus wohne, mehr nicht.
      is alles pure fantasie

  • Gachl 11:20 on Wednesday, 3. February 2010 Permalink | Reply
    Tags:   

    Was wäre wenn ich mit meinem jetzigen Wissensstand in der Zeit zurück gehe 

    Nach einer schweren Nacht voll Alpträumen und einem dauraufgefolgten, sehr müde ausgefallenem Schultag, kam ich wieder nach Hause. In der Schule habe ich ein Wenig in der Zeit zurückgedacht und überlegt wie viel ich schon gelernt habe seitdem ich 8 bin. Es war Einiges. Ich ging also wieder einmal zu der Was-Wäre-Wenn-Maschiene und Kurbelte. Was wäre wenn ich mit meinem jetzigen Wissen in der Zeit zurück gehen würde und dort meinen früheren Körper hätte? Die Maschiene zeigte wieder ein klares Bild.

    Es war 1999, ich spielte gerade mit meinen beiden besten Freunden aus der Nachbarschaft im Garten Räuber und Gendarm, ich musste mich verstecken. Ich rannte also los und suchte einen passenden Ort zum Verstecken. Dort war unser kleiner Schuppen, wo wir Fahrräder und Gartengeräte und -möbel untergestellt hatten, aber dort schauten wir immer als erstes nach, dort konnte ich nicht hin. Aber an der Mauer standen zwischen zwei dichteren Büschen zwei blaue grosse Abfallcontainer aus Plastik. Plastikholräume übertragen Schallwellen so wie ein normaler resonanter Körper, wie der einer Gitarre, hält man also seine Hände wie einen Trichter gegen die Wand einer der Mülltonnen und ruft etwas, hört es sich an als würde man in der Tonne sitzen und rufen, das könnte den Sucher verwirren.

    “ZEEEEHN!!!!”, hörte ich es durch den Garten schreien, die Suche ging los. Ich konnte leider nicht nach draussen schauen, weil ich sonst sofort entdeckt worden wäre, aber ich konnte immerhin noch alles hören. Nach wenigen Minuten war mein Mitstreiter, der sich auch versteckt hat, gefunden worden und die Suche ging nach mir weiter. Nach einmaligem Öffnen der beiden Müllcontainer und fünf Minuten gesuche rief der Sucher “TIPP”. Ich hielt also meine Hände gegen die Mülltonne und rief “Uuuooooaaahh!!”. Es hat sich angehört als würde ich dort drin sitzen. Der Sucher ging also sofort zu den Mülltonnen und machte sie auf – Nichts. Nachdem er sich fünf Meter entfernt hatte rief ich nochmal mit der Tonne: “Hey, du warst doch richtig!”. Er kam zurück und schaute nocheinmal hinein – Wieder nichts. Als er die andere Tonne öffnete rief ich “Wieder falsch!”, der Sucher war merklich verwirrt. Er machte die erste Tonne hinter der ich sass noch einmal auf, immernoch war ich nicht dort. Nach zehn Minuten und sogar der Beihilfe meines Mitstreiters wurde ich nicht gefunden, es wurde langweilig, also gab ich auf und kam raus, man staunte nicht schlecht.

    Am nächsten Tag musste ich um 7:45 Uhr in die Schule, ich ging in die zweite Klasse. Als erstes Fach hatten wir Mathematik, Zeit zu testen, wass mein Wissen so alles hergibt. Es kam das kleine Einmal Eins bis fünf dran, jeder musste einmal eine bestimmte Reihe, die er sich aussuchen durfte, aufsagen. Ich sagte die Zwölferreihe auf. Nachdem ich mich unter völligem Schweigen wieder auf meinen Platz setzte kamen sagte die Lehrerin: “Buch, Seite 24, Aufgabe 1-3.”. Ich Schlug das Buch auf, es war Grösser-Kleiner Rechnung mit einfachen Aufgaben wie “2-5+8 [ ] 7+2-3″, man musste ein grösser als, kleiner als oder ein Gleichheitszeichen einsetzen, nach zwei Minuten war ich mit allen zwölf Rechnungen fertig, ich legte also meinen Stift ab und sagte “Fertig.”, die Lehrerin schaute auf. In diesem Moment läutete die Glocke, alle Anderen bekamen den Rest der Aufgabe als Hausaufgabe auf. Das nächste Fach war Englisch, in der letzten Stunde haben wir mit selbstgebastelten Papierfingepuppen “How do you do?” – “I am fine, thank you!” gelernt und Bingo gespielt um die Zahlen von eins bis zehn zu lernen. Miss Black, Frau Schwarze zu Deutsch, kam in unser Klassenzimmer und begrüsste uns wie immer mit “Hello everybody!”, die Klasse grüsste mit “Hello miss Black!” zurück, nur ich sagte: “Welcome back, miss Black, how’re you today?”, dies schien nur Frau Schwarze selbst zu verstehen, verwundert sagte sie “I am fine, thank you. And you?” – “Yea, I’m fine too, I’m just a little bit hungry cause I didn’t ate anything yet.”. Sie fragte mich woher ich so gut Englisch könne, ich antwortete “Selbst gelernt”, sie glaubte mir natürlich nicht und machte normalen Unterricht, where are you, who are you etc lernten wir heute, wie langweilig. Nach dem Unterricht fragte mich Frau Schwarze noch einmal, ohne dass es die anderen hörten, woher ich das Englisch könne, ich sagte wieder nur, ich hätte es selbst gelernt. Sie glaubte es immernochnicht und nannte mich einen Lügner und sagte, sie werde meine Eltern selbst fragen. Der Rest des Tages bestand aus Geografie, es ging um das Inland, und Kunst, also Malen. Als ich nach hause kam empfingen mich meine Eltern, sie sagten Frau Schwarze hätte angerufen und gefragt woher ich so gut Englisch könnte. Meine Eltern wussten garnichts davon.

    Am nächsten Tag hatten wir in der ersten Stunde Englisch, Miss Black kam wieder und begrüsste uns wie immer. Sie sagte zu mir “Well, I made a appointment with our headmaster, I hope you explain him where you lerned english that good without telling your parents because I don’t believe you lerned it that fast!”, ich antwortete mit “I can only say mister Schäfer what I said you, I just learned it, I woke up a morning and I was able to talk english, quite good, as you noticed. I don’t know why, so I can’t tell you WHERE exactly I learned it.”, sie stutzte. Nach der Englischstunde kam ich also zum Direktor Herr Schäfer.

    Ich erzählte unserem Direktor das, was ich auch meiner Englischlehrerin erzählte, er glaubte es natürlich auch nicht.

    Einige Wochen vergingen, ich wurde mittlerweile in die siebte Klasse befördert, es war immernoch zu einfach, da wurde die lokale Zeitung darauf aufmerksam. Ich kam also in die Zeitung, nicht nur in eine, nach wenigen Tagen war ich überall zu sehen, sogar der “Stern” schrieb über mich, es kamen Leute vom Fernsehen und vom Radio die mich interviewten. Es wurde alles sehr stressig, die ganze Zeit waren Menschen um mich herum, irgendwann hatte ich keine Lust mehr und sagte in einem Interview die Wahrheit, dass ich mit meinem Wissen zurückgereist bin, dies sorgte natürlich für noch mehr Schlagzeilen, manche glaubten es, die meissten natürlich nicht.

    Nach einer Weile eskalierte die Situation, ich bekam zunehmend Fanpost, nicht von Fans sondern von Feinden, die mir Todesdrohungen schrieben, zweimal wurde ich schon in der Schule angegriffen. Ich bemerkte, dass es ein Fehler war hier her zu kommen. Ich wusste, die einzige Möglichkeit wieder zurück zu kommen war mich umzubringen. Ich ging also in die Apotheke und kaufte mir diverse Utensilien um mir einen Sprenggürtel zu bauen, sie verkauften mir alles ohne Probleme, sie kannten mich ja. Zuhause bastelte ich an einem Totermannsprengknopf für meinen Sprenggürtel und schnallte ihn mir um. Ich ging auf den Hauptplatz in unserem Ort und versammelte die Leute um mich herum, den Sprenggürtel unter meinem Pullover, damit niemand ihn sah. Ich fing an zu reden und erzählte meine Geschichte, wieder glaubten es nur wenige, ich erklärte ihnen aber auch, dass ich nur wieder zurückkommen könnte, wenn ich tot sei, dabei zog ich die Totermannzündung hervor. Ich sagte, wenn ich auf diesen Knopf drücke explodiert mein Sprenggürtel und ich drückte sofort darauf, nicht passierte, einige Leute rannten panisch weg, die anderen standen wie angewurzelt da. Ich lachte und erklärte ihnen das Prinzip einer solchen Zündung: Wenn man den Knopf loslässt knallt es, so explodiert der Sprengstoff sofort wenn ich sterbe. Sech Polizisten kamen durch die Menge auf mich zu, ich liess los.

    Sichtlich verärgert schaltete ich die blöde Maschiene wieder aus. Wieso muss ich immer sterben, was erwartet mich denn in der Zukunft? Sterbe ich bald? Ich ging noch eine kleine Runde und legte mich dann schlafen, meine Gedanken rasten.

     
  • evilion 10:26 on Wednesday, 3. February 2010 Permalink | Reply
    Tags: Gold, Schokolade,   

    Was wäre wenn Schokolade so teuer wie Gold wäre 

    Ich starte mit meinem neuen Fingerverlängerer meine neue Was-wäre-wenn-Maschine… die ich ehm… auf der strasse gefunden hab… musste sie einem übergrossen Kraben im doktorkittel wegnehmen…

    naja… “Was wäre wenn Schokolade so teuer wie Gold wäre?” fragte ich die Maschine und benuzte meinen Fingerverlägerer, den ich einem alten Sack abgenommen hab, um auf den Knopf zu drücken.

    Dämliches Teil… wieso geht es nicht?

    Moment mal… da ist eine Kurbel… *kurbel*

    so… jetzt ist sie an… “Was wäre wenn Schokolade so teuer wie Gold wäre?” fragte ich die Maschine erneut. Mein Fingerverlängerer drückte auf den Knopf… Es flimmerte und zeigte einen Film…

    News: “Heisser Sommer! Grosse Waldbrände zerstören die meisten Kakaoplantagen der Welt. Dir Schokoladenpreis steigt auf immense höhen an und ist dem Gold gleichwertig.”

    Es war wircklich ein heisser Sommer. Die Preise für Wasser, Strom und Lebensmittel steigen…

    Ein Glas Wasser ist schon so Teuer wie billiges Wein, aber noch nie hat ein Glas Wasser so gut geschmeckt. Wenn ich keine Klimaanlage hätte, würde ich alle 42 Grad Celsius spüren. Leider gibt es noch keine tragbaren Klimaanlagen für Unterwegs. Schade…

    Die Menschen, welche noch Schokolade besassen wurde schlagartig zu Millionären. Zum Glück hatte ich auch einige Taffeln. Naja… Erstmal abwarten… wenn die anderen Leute ihre Schokolade verkauft haben und der Preis danach noch weiter steigen wird, verkaufe ich meine auch.

    Erstmal muss ich auf die Arbeit kommen. Es ist 8 uhr… und ich bin immer noch zuhause… in 11 Minuten kommt mein Bus… ich packe meine 7 Sachen und laufe zur Bushaltestelle. Ein Bus kommt an… er ist erstaunlich leer… und die Autoanzahl hat erstaunlich zugenommen… so wie auch die Preise für der Bus… zum glück habe ich mein Umwelt-abo mit… sonst müsste ich den vollen Preis von 10fr bezahlen…

    Echt diese 42 Grad bringen mich um… zum Glück war es ein neuer Bus mit einer Klimaanlage drin… nach einer Stunde bin ich auf der Arbeit angekommen… Ich schalte meinen Ventilator sofort ein…

    Drecks Gesetze… welche verbieten in Büroräumen Klimaanlagen einzubauen… aber zum glück ist in dem Serverraum eine Klimaanlage… Ich überlege nicht lange und lasse mir einen Auftrag im Serverraum geben.

    Dort angekommen, entdecke ich das ich nicht der einzige bin, der dort “arbeiten” will. Super… wie sind sie überhaupt ohne Schlüssel hier hineingekommen? Ein kurzer Blick auf das aufgebohrte Schloss sagte schon alles…

    Um 6 Uhr Abends ging mein Arbeitstag zu ende… die Hitze ist um einige Grad gefallen… nicht viel aber naja… einigermassen ertragbar…

    um 7 war ich dann zuhause… Die Menschen fahren in ihren aufgemozten Ferraris herum… mit Goldketten um den Hals und anderem Schnickschnack…

    Ein Liter Benzin kostet jetzt nicht mehr 2 fr sondern volle 5… super…

    Nach einigen Monaten solchen Lebens war es Herbst… die Hitze is gefallen… aber es gab keine neue Kakaobäume mehr… die Erde braucht Jahre um den Boden wird so zu machen, das dort etwas wachsen könnte… die disertifikation schreitete schnell vor… und wenn es soweit ist… braucht es noch einpaar jahre bis die Bäume genug alt sind um Früchte zu tragen. Die Preise steigen…

    Endlich… die Schokolade erreichte den Platinpreis… es ist Zeit um meine zu verkaufen.

    Mit einigen Milliarden Fr. auf dem Bankkonto kündige ich meine Arbeitsstelle als Informatiker und kaufe mir ein Haus auf einem grossen, bewaldetem  Hügel… ein neues Auto… einen Offroader, damit ich auf den Hügel komme und Einrichtung und Technik für den Haus und Auto… einen Grill, Liegestühle und einen Sonnenschirm und mache es mir gemütlich auf der Terrasse…

    Der Wald hatte keine Tiere mehr… alle sind an Wasser und Futterknappheit verreckt oder wurden von den Menschen aufgefressen… Der Wald war ein schrecklicher Ort… es war still… keiner war da… ich lebe alleine in meiner Villa auf dem Hügel… mit dem Blick auf Basel… welches sich mit umliegenden Dörfern so verschmolzen hat, das keiner mehr weiss was was ist. Überall Stadt… nur auf den Hügeln nicht. Ich zünde meinen Grill an… ich weiss nicht wieso… ich wollte es einfach mal tun… ich wollte schon immer eins haben… aber jetzt… jetzt ist das Fleisch so teuer… das keiner es bezahlen kann…

    Nach einigen Tagen, gefallen mir die Geräusche im Wald nicht… und ich besorgte mir ein Arsenal an Waffen… erstmal… ein scharfschützen Gewehr mit stahlmantel Geschossen und eine Sturmgewehr für alle fälle… etwa 10 Pistolen waren auch dabei… eine Trug ich immer bei mir… die andere habe ich im ganzen Haus versteckt… Ein Zaun mit Stacheldrat umgibt meine Villa… ich sitze auf meinem Liegestuhl und schaue durch mein Scharfschützen Gewehr auf Basel herab… ein schreckliches Bild… Eins eine stolze Stadt versinkt unter den Obdachlosen, dem Smog und der Hitze von 30 grad Celsius… es ist nicht mehr weit und die Stadt wird mehr Polizisten brauchen… Die halbe Stadt ist aufständisch geworden und veranstaltet jeden Tag brutale Kämpfe mit den Polizisten.

    Jeden Tag brennen andere Autos… liegen Menschen mit eingeschlagenen Schädeln oder Kehlköpfen, aufgeschlizten Bäuchen oder mit mehreren Löchern am Leib auf der Strasse. Die Stadt blutet.

    Es vergehen Tage. Ich habe Glück, das ich mir Waffen besorgt habe… den die Stadt ist gefallen…

    Die umliegende Dörfer kämpfen immernoch… die wenigen Ordnungshüter haben sich verbarikadiert und erschiessen jeden, der neben ihren Barrikaden vorbei geht. Schwarfschützen liegen auf den Dächern der höchsten Gebäude der Dörfer. Sie schalten jeden aus, den sie sehen.

    Es herrscht eine ebiterliche Schlacht… Pöbel gegen Ordnungshüter… doch Pöbel hat gewonnen.

    Nach einigen Wochen haben die Überlebende alle Läden und Lager leergeräumt, es gibt nichts zu essen. Keiner kümmert sich um die Ernte… wieso denn auch? es wächst nichts mehr…

    Die Tiere wurden aufgefressen… es bleibt nicht viel übrig als Kanibalismus.

    Einige Menschen bilden Clans.

    Der grösste Clan beherrscht den Westen von Baselland… der zweitgrösste den osten… und 3 weitere Teilen sich Basel.

    Aeschenplatz wird zur Todeszone erklärt. Es ist wie das dreiländereck… einfach kommen da die 3 Clanzonen an einander an.

    Ich bin zum glück noch nicht das Opfer der grausamen Nachtüberfälle geworden… aber mein Vorrat am essen wird auch langsam knapp… zum glück habe ich im Keller und Dachgeschoss angebaut.

    So vergeht Zeit… Monate über Monate… Ein neues Spiel kommt in die Mode… Russisches Roulet… auf schweizer art… Ein riesiges Roulet steht auf dem Aeschenplatz… und dort wird ein verurteilter angebracht… Jeder Clan setz auf eine Zahl… wie Blackjack… dann wird das Roulet gedreht und irgendeine Zahl kommt dabei raus… Bestimmte Zahlenreien haben bestimmte Zonen am Körper des Menschen… es wird jeden Tag neu bestimmt, damit der Spass nicht verloren geht.

    Wenn einer eine 5 hat und ein anderer eine 15 und der dritte eine 30… dann kann es sein das der eine nur den Kopf und Arme kriegt… ein anderer den Rumpf und der letzte die beine…

    Jeden Tag gibt es mindestens ein Spiel… jeden Tag stirbt ein anderer Mensch… Ich will gar nicht wissen wie schrecklich es in anderen Städten ist…

    Weitere Tage vergehen… Ein Überfall findet statt… jetzt hatte ich nicht so viel glück… es war mein haus… aber ich konnte es noch abwehren… und habe mindesten 20 von denen erschossen…

    In der nächsten Nacht kam ein weiterer Angriff… diesmal grösser… und vorbereiteter… sie durchschneiden meinen Zaun… und greiffen mein Haus an… ich verbarikadire mich in ihm… und halte so viel ich kann auf sie… langsam kamen sie meinem Haus immer näher und mir ist die Munition für mein Sturmgewehr und mein Scharfschützengewehr ausgegangen… ich hatte nur noch Pistolen…

    Als sie meine Tür eintretten versuchen, gehe ich auf die Treppe und warte auf sie dort. Mein Herz pocht… Holz splittert… Ein Schuss… ein Toter… er liegt in meiner Tür… 4 weitere kommen unter Dauerfeuer von ihrer seite aus in das Haus rein… ich bezweifle das da noch mehr kommen werden… vielleicht sind etwa 10 übrig… sie inbegriffen…

    ich verschwinde auf dem zweiten stock… zum glück habe ich einen Geheimgang gebaut… und konnte durch ihn in den Keller flüchten und die Angreifer überraschen.

    Die Nacht war blutig… 40 Tote auf ihrer Seite… das Training hat es gebracht… ich war fast unverletzt… nur einpaar kratzer…

    Ich dachte mir… den naechsten angriff werde ich nicht überleben! Ich packe meine Koffer und belade mein Auto. Zum Glück hatte ich ein Boot in Frankreich an der atlantischen Küste… und wenn nicht… dann werde ich mir eben eins holen… Schüsse für Pistole hab ich noch genug… und die Gewehre der Angreifer fahren auch mit mir mit.

    Ich fuhr über die Hügel nach Frankreich… zum glück hat mich keiner gesehen… Die Autobahne waren leer… nur einige Wracks standen überall herum… ich meidete jede Stadt… aber ich sah Rauch über den Hügeln und Dächern…

    Nach einem Tag ununterbrochen Fahren erreichte ich die Küste… Mein Boot stand noch… zum Glück ist sie hässlich und sieht schäbig aus… Nach dem kurzen entladen des Autos und beladen des Boots fahre ich los. Mein Ziel… St. Helena… eine Insel in Mitten von Atlantik, wo fast niemand Wohnt.

    Doch das Schicksal war nicht gütig… Piraten!

    Nach dem blutigen Schusswechsel schwam ich Tot im Wasser herum und mein Boot, oder das was von ihr übrig war schwam um mich herum…

    Meine Leiche wird aufgesammelt und bei einem Abendmahl verspeisst.

    Schreckliche Geschichte… dachte ich mir… mein Fingerverlängerer drückt auf den Knopf und der Bildschirm geht aus… ich wollte es nicht mehr sehen. Nur weil Schokolade so teuer war wie das Gold…

     
  • evilion 10:24 on Wednesday, 3. February 2010 Permalink | Reply
    Tags: Aliens, Technologie,   

    Was wäre wenn ein herrenloses Raumschiff von Ausserirdischen mit neuer Technik auf die Erde stürzen würde 

    So… der nächste Tag bricht an… ich erholte mich nach meinem Schock wegen der Schock!olade… naja… jetzt bunkere ich nwenig von der in meinem Keller… für alle Fälle…

    Die Was-wäre-wenn-Maschine steht auf meinem Tisch. Ich kurble sie wieder an und der Bildschirm flimmert wieder. Sie ist fragebereit.

    Meine Frage lautet: “Was wäre wenn  ein herrenloses Raumschiff von Ausserirdischen mit neuer Technik auf die Erde stürzen würde?”

    Ein Bild erscheint wieder…

    Es ein schöner, glasklarer, wollkenloser, schwarzer Himmel erstreckt sich über mir. Eine Sternschnuppe fällt gerade. Ich wünsche mir was… und beobachte die Sternschnuppe… wunderschön… aber wieso erlischt sie nicht?…

    Morgen am Abend steht, es sei ein Meteor auf die Erde gekracht. Aber es gab keine Fotos oder Videoberichte. Es war geheim! Sie wollen etwas verschleiern…

    Ein Kumpel von mir wohnt gerade neben der Unfallsstelle und berichtet mir per Chat jede Neuigkeit.

    Er sagte, es war kein Meteor… es sah eher wie ein Raumschiff aus, der 10 Km neben seinem Haus auf der Erde “gelandet” ist. Er sah wie Feuerwehr, Polizei und später Militär hinfuhr.

    Später schrieb er, das es eine Sperrzone errichtet wurde.. 5km umkreis. Keiner darf hinein… und wer dort erwischt wird, wird erschossen.

    Immer in kürzeren Abständen kam neues Hardware heraus. Erst von Intel, dann auch von AMD. 8 Cores… 16 cores… 32… 64… 128… 256…

    Die Autoindustrie hat Benzinautos und Hybriden vollkommen eingestellt… sogar Wasserstoffautos werden nicht gemacht. Es werden jetzt Elektroautos erstellt, welche 100 Std ununterbrochen fahren können und 10 Minuten zum Aufladen brauchen. Einwenig später kamen fliegende Autos.

    Die Weltraumforschung hat in einem Jahr eine Mondbasis gebaut und Flüge zum Mars veranstaltet.

    Die Welt wurde innerhalb von nur 2 Jahren sehr modern. Die Mordrate fiel, Kriminalität in Form von Diebstahl gab es so gut wie nicht, AIDS und Krebs wurden geheilt und ein haufen anderer Krankheiten. Das Meer wurde vollständig erforscht und alle Tierarten wurden aufgelistet. Mehr als 10hoch50 meter Weltraum und der Atomkern wurden erforscht. Die Desiritfikation wurde unterbrochen und schreitet zurueck. Es gibt mehr fruchtbares Land. Jeder Mensch auf dieser Welt kann bis 200 Jahre leben und hat Essen und Trinken im überfluss. Die Speichertechnik ist so weit fortgeschritten, das man bis zu einem Petabyte auf eine minisd karte tun kann. Auf der ganzen Welt herrscht Demokratie und jeder ist freundlich. Es gibt kein rassismus mehr. Jeder lebt Hand in Hand miteinander. In grossen und ganzen gehts der Welt super.

    Jahre vergehen. Mehrere Basen wurden auf einigen Planeten errichtet. Mars ist vollkommen bewohnbar und der Mond ist mit einem Lift mit der Erde verbunden und dient als ein Hafen für alle Schiffe.

    Andere Rassen wurden in dem Weltraum gefunden und mit ihnen wurde Frieden geschlossen. Keine Kriege brachen aus. Alles war wunderbar.

    Noch mehr Jahre vergehen. Ein Schwarzes Loch öffnet sich neben der Erde. Es dient als eine Art Tor zur anderen Galaxie. Riesige Schiffe kommen dort herausgeflogen. Zum glück war ich auf meinem Raumschiff und flog gerade in einen anderen Galaxie herum und schaute gerade den Fernseher.

    Die riesige Schiffe geben ohne einer Vorwahrnung Schüsse ab. Der Mond wird dabei sofort zerstört. 1000de von Menschen sterben und mindestens genau so viele Raumschiffe werden zerstört. Der Lift fällt auf die Erde und begräbt unter sich weitere 10000de Menschen. Sofort beschliesst das Weltrat die Atomraketen auf die Schiffe zu schiessen und dann mit seiner Flotte, welche auf einem Mond von Jupiter stationiert sind, den Rest auszuschalten.

    100000de Raketen aus der ganzen Welt fliegt auf die Raumschiffe zu. Riesige Explosionen würden diese Raumschiffe umgeben aber wir waren im Weltraum, wo sowas nicht möglich ist, und es gab nur eine Verseuchung. Unbeschadet kommen sie der Erde immer näher. Der Weltrat beschliesst, die Flotte auf die entfernteste Basis zu schicken. Und befehlt jedem Einwohner der Erde von der Erde zu fliehen. Die Angreiffer, 5 an der Anzahl, umkreisen die Erde und fangen irgendwas aufzuladen. Riesige Schiffe starten eine Stunde nach der Nachricht von der Erde und versuchen an den Angreiffern vorbeizukommen. Es waren Evakuationsschiffe der Erde. Aber in vergleich zu den Angreiffern waren diese Schiffe sehr klein. Weil die Angreiffer ihre mächtigste Waffe aufladeten, konnte sie ihre grossen Bordkanonen nicht benutzen und nur die kleinen konnten schiessen. 3 Schiffe wurden abgeschossen und mit ihnen ging die Hoffnung von 3 milliarden Menschen verloren. DIe andere 7 Milliarden überlebten und jedes Raumschiff flog in eine andere Richtung.

    Diese Waffe saugte erst alle Rohstoffe der Erde auf und danach wurde sie zerstört.

    Die Angreiffer teilte sich danach auf und flogen 5 Schiffen hinter her. Auf irgendeiner Weise wurden sie von der Technologie angelockt. Die 2 Schiffe, die nicht verfolgt wurden entkamen und verschwanden für immer in dem Unendlichen Weltall. Irgendwo millionen von Lichtjahren bauten sie 2 Kolonien und leben dort Glücklich und Zufrieden…. vorerst…

    Die anderen 5, die verfolgt wurden konnten aus irgendeinem Grund auch entkommen und bauten auch ihre Kolonien auf.

    Jahre vergingen. Ich war schon 120 Jahre alt. Die Erde ging vor 90 Jahren unter. Ich arbeite als ein Kopfgeldjäger und nehme Auträge von allen 7 Clans auf. Sogar manchmal von “Aussererdischen”, aber das kann man ja nicht mehr nennen… es gibt keine Erde mehr. Das schöne Leben war vorbei.

    10 weitere Jahre vergingen, die Menschheit ist Stärker als je zu vor. Jeder der Clans besitzt eine riesige Flotte und der Weltrat-clan sogar die grösste, wegen der Flotter, welche er weggeschickt hat.

    Nach diesen 10 Jahren tauchen die Angreiffer wieder auf. Sie haben die Schiffe vor 100 Jahren nicht aus den Augen verloren… sie haben sie bis zum bitteren Ende verfolgt und wollten erst dann zu schlagen, wenn ihnen die Nahrung ausging. In dem Fall waren es die Rohstoffe der Erde. Die ganze Zeit waren sie neben den 5 Kolonien.

    Jede er 5 Kolonien und die benachbarten und bewohnten Planeten wurden angegriffen. Salven aus Protonkanonen und Plasmakanonen mit verbindung mit Laserkanonen schossen auf die Schiffe, Raumstationen und Planete. Diesmal gab es kein Entkommen mehr. Jedes Planet wurde ausgesaugt und alles Leben darauf vernichtet. Milliarden von Menschen starben dabei. Ausser einer Kolonie, die von Asiaten bewohnt wurde. Die Asiaten haben es geschafft, den Schild des Angreiffers durchzubrechen und löschten ihn somit aus. Es blieben nur 4 Angreiffer übrig und 3 Kolonien lebten. Etwa 6 Milliarden Menschen war auf diesen Kolonien verstreut. Die frohe Nachricht erreichte die anderen 2 Kolonien aber sie konnten damit nichts anfangen. Den speziellen Diamanten, welchen man für diese Art von Waffe braucht, welche die Schilde der Angreiffer durchbrechen kann, existiert nur bei den Asiaten.

    Da kam ich ins Spiel. Mitlerweile 130 Jahre alt und habe meine eigene Flotte und ich war gerade in dem asiatischen Raum. Ich bevorzugte eine kleinen und wendigen Fighter. In meiner Flotte waren 30 von dieser Sorte und noch etwa 10 Transportschiffe. Ich war schon nicht mehr in dem Kopfgeldgeschäft aktiv, vielleicht ein oder zwei aufträge pro jahr, aber dafür war der Transportgeschäft sehr lukrativ und man zahlt viel dafür. Die Piraterie ist weit verbreitet…

    Meine Flotte landete auf einer Raumstation im Orbit und ich flog auf den Planeten. Ich musste mich mit den Hochrangigen Generälen treffen, welche diese Welt mit einer eisernen Hand führten. Sogar die Chinesische Mauer liessen sie wieder aufbauen. In einem prachtvollen Palast traff ich sie also. Fünf Herren in Uniform. Ich kriegte mein Auftrag und konnte nach 30 Minuten wieder gehen. Diesmal waren sie ziemlich freundlich, meistens halten sie ihren Geschäftspartnern eine Protonenpistole an den Kopf… Mein Auftrag war klar… ich musste meine Transporter mit diesem Diamanten beladen und je die Hälfte an die beiden Kolonien bringen. Am nächsten Tag waren die Transporter vollständig beladen und wir konnten losfliegen. Die Summe, die sie mir versprochen haben hatte ganze 10 0en am Ende. Dafür kann man sich einen halben Planeten Kaufen. Und dafür würde ich meine Leute auf die andere Seite des bekannten Weltalls hinschicken… wohin wir auch flogen. Wir flogen tagelang, den es gab keine Schnellstrasse bis an die andere Seite des Weltalls… aber als wir an unsere Alten Sonnensystem vorbeiflogen, erkannten wir, das es ein Fehler war. Der Mars entwickelte sich unter der Herrschaft eines bösen und mächtigen Piraten zu einem Piratenplaneten. So etwas wie ein Bermudadreieck. Jedes Schiff verschwand in Umkreis von 10 Lichtjahren. Keiner wusste warum. Denn Mars galt als unbesiedelt oder sogar zerstört.

    Schwerer Kampf erwartete uns… eine Flotte, die mindesten 3x so gross war wie unsere kam uns entgegen. 15 meiner Jäger wurde sofort zerstört. 10 weitere angeschossen. Wir ergaben uns. Viel tun konnten wir nicht.

    Auf dem Mars angekommen setzten sie meine Mannschaft hinter gitter und zwingt sie zur Sklavenarbeit in einer Schacht. Ich musste eine grausame Folter ertragen. Und wurde dann später auch zur Sklavenarbeit beordnet.

    Wochen vergingen. Auf einmal offenbarte uns eine Chance zur Flucht. Eine Wache hat uns den Rücken zugekehrt und ich schlich mich an, erdrosselte ihn und nahm seine Waffe an mich.

    Die Revolte hat begonnen!

    Ein Kampf entbrannte in der Minne. Ein Wächter nach dem anderen Starb. Unsere Seite erleidete viele Verluste, aber ihre noch mehr.

    Weil ich eine Mission zu erfüllen habe, begebe ich mich mit meiner Crew und anderen Häftlingen zu einem Raumschiffdepot. Dort wo unsere Raumschiffe “geparkt” waren. Dort angekommen, entdeckten wir, das die Frachter grösstenteils leer waren. Nur zwei von den 10 waren voll. In dem nahen Lager entdeckte ich eine Ladung von weiteren 4 Schiffen. Ich befahl die in die Transporter zu bringen und den Häftlingen bot ich an an meiner Seite zu kämpfen und für mich zu arbeiten.

    Kurzer Zeit später waren 6 Transportschiffe mit Diamanten und 4 weitere mit Häftlingen beladen. Es dauerte eine Weile, bis die Piraten bemerkten, das wir in dem Raumhafen waren. Wir wollten gerade losfliegen, mit meinen 10 Transportertn und meinen 15 reparierten Schiffen und weiteren 20 Jägern der Piraten, als wir von ihnen überrascht wurden. Das Tor öffnete sich und 20 Panzer fahren wild um sich ballernd in den Hangar hinein. Zum Glück haben wir starke Schilde und können einiges aushalten.  Also verschwinden wir von Mars. Hinter uns ballern die AntiAirGuns und weitere Jäger in einem anderen Hafen werden bemannt und startklar gemacht. Wir waren schon weit von Mars entfernt als die Jäger in das Orbit kamen. Sie haben uns nicht mehr erwischen können, den wir waren schneller. In Lichtgeschwindigkeit flogen wir an dem Aussenposter der Piraten vorbei. Das war das letzte, was sie von uns gesehen haben.

    Eine Woche später kommen wir bei der Russischen Kolonie an. Herzlich werden wir mit einer Vorsichtsmassnahme in form von Schusssalven empfangen. Aber ich konnte alles erklären und 3 der Transporter landeten und wurden Entladen. Wir flogen weiter zu der Westeuropäischer Kolonie. Dort gab es keine solche Vorfälle, den ich hab schon im Vorfeld alles geregelt. Zum Glück… ihre Empfangsmanieren zeichneten sich mit einer Atombombe aus…

    Dort entladen wir auch die restlichen drei Transporter. Endlich waren wir die Diamanten los.

    Mit meiner Belohnung auf dem Konto flogen wir weiter. Wir suchten einen Planeten, der uns als Basis für meine Transportfirma dienen kann.

    Einige Wochen später erreicht alle eine Meldung das der Mars jetzt wircklich unbewohnt ist und das die Piraten ausgelöscht wurden. Es blieb den beiden Kolonien nur 2 Wochen Zeit um die Kanonen zu produzieren, an die Schiffe anzubringen und die Flotten losschicken.

    Nach einer Woche und 6 Tagen haben sie erst die Hälfte ihrer Flotten bewaffnet, aber die Zeit drängte und die Flotte muss los fliegen. 3 Lichtjahre von den beiden Kolonien entfernt, traffen sich die beiden Flotten und vereinigten sich. Ein Lichtjahr weiter waren schon die vier Angreiffer.

    Es entbrannte wieder ein Blutiger Kampf zwei der Angreiffer fielen sofort aber der Preis dafür war fast die halbe Flotte.

    Mit den restlichen Schiffen löschten sie einen weiteren Angreiffer aus aber nur 3 unserer Schiffe hat überlebt.

    Diese Schiffe kämpften so gut sie konnten, zum glück hatte einer von ihnen die Schilddurchbrechnde Waffe. Ein schwerer Schaden konnten sie dem Angreiffer hinfügen.

    Von unseren Schiffen war nichts mehr übrig. Und der einzige Angreiffer war geschwächt und hatte keinen Schirm mehr. Er war eine leichte Beute, so versteckte er sich in den weiten des Weltalls, wo er seine Wunden leckte und einen neuen Plan zur vernichtung der Menschheit austüfteln konnte.

    Piraterie, Hungernöte und  Kriminalität brachen wieder aus. Überall. Es war noch schlimmer als zu vor. Neue unheilbare Krankheiten kamen dazu. Und die Technik wurde schnell alt.

    Ich drücke auf dem Knopf der Was-wäre-wenn-Maschine und denke über das gerade gesehene nach. Man… Geil… ich war ein Kopfgeldjäger und ich hatte eine Flotte… ich war 130 Jahre alt und sah noch recht jung aus.

    Mit einem breiten Lächeln ging ich ins Bett und träumte von der schönen Zukunft.

     
  • evilion 10:23 on Wednesday, 3. February 2010 Permalink | Reply
    Tags: Internet, krieg, Öl, USA,   

    Was wäre wenn wir plötzlich kein Öl/Internet mehr haben 

    Am nächsten Tag komme ich wieder aus der Schule zurück. Die Was-wäre-wenn-Maschine steht auf meinem Tisch und lockt mich an. Heute denke ich mir… ich stelle mal keine weit hergeholte Frage, die vielleicht nie passieren würde. Heute stelle ich eine Frage, die wahrscheinlich bald passieren wird.

    Wieder kurble ich die Maschine an und es flimmert wieder.

    Die Frage lautet: “Was wäre wenn wir plötzlich kein Öl mehr haben?”

    Ein Bild erscheint…

    Man sieht die Welt… unsere Erde… etwa 2050… Die ölabhängige Nation USA startet gerade einen grossangriff auf die arabischen Länderein.. Ihre 10000de von Abrahms rollen über die Wüsten des Iraqs, Kuweit, Irans und anderen angrenzenden Ländern. Die noch übrigen Ölfelder brennen in der ewigen Flamme und können nicht mehr so leicht gelöscht werden… Die letzten noch freien Araber kämpfen um ihr Überleben und rollen ihre verbliebenen russischen hoch modernen t-92er raus… Zwar steckte die USA viele verluste gegen die t-92er ein aber das war es ihnen wert. Wracks, Leichen, zerstörte Gebäude und Feuer überall, daraus bestand Arabien jetzt. Die Amis waren ziemlich angepisst, als sie erfuhren, das sie das ganze Öl ausgepumpt oder angezündet haben. Die ganze Welt drohte in den Krieg zu stürzen. Es wäre ein dritter Weltkrieg.

    Auf der ganzen Welt schossen die Ölpreise in die Höhe, die allerletzten Reserven, welche in Ölfässern aufbewahrt wurde, werden nur für die Medizin eingesetzt.

    Einige Wochen vergehen, es wird kein Plastik hergestellt und auch keine Computer, nichts was auf Öl basierte. Nur solche Autos, welche auf Wasserstoff oder Elektrizität fahren, fahren immer noch. Die Technik ist aber nicht so ausgereift.

    Nach einigen Monaten wurde in Sibirien ein letztes grosses Ölfeld entdeckt aber es ist nur schwer erreichbar und keiner hat zuvor dort etwas angefangen.

    Das konnte sich USA und Europa nicht entgehen lassen und greifen Russland an. Die ersten Angriffe waren Fatal, weil Russland es nicht erwartete. Aber nach einigen Tagen, gab es nur noch ein Stellungskrieg nahe Moskau.

    Es ging Monatelang. Panzer und Jeeps fuhren nicht mehr, denn es gab kein Benzin mehr. Nur die, die mit Alkohol und Diesel fuhren, konnten sich einigermassen fortbewegen. Es war schrecklich… millionen verluste auf beiden Seiten…. zahlreiche Städte liegen in Schutt und Asche. Und die beiden Weltmächte Russland und USA sind kurz davor Atombomben einzusetzen. Beide blieben vernünftig… bis nach einem halben Jahr für keinen ein Erfolg sich auszeichnete.

    USA und Europa starten ihre Raketen und Russland mit seinen Verbündeten antwortet mit ihren Raketen darauf.

    Aus Arabischen Länder, aus den versteckten Silos, aus Russland, aus China und Korea flogen die Raketen auf alle sehr grossen Städte in Europa und besonders in USA.

    US/EU Raketen visierten diverse Ziele in Russland, China und Korea an aber erwarteten nich, das aus Arabien noch etwas kommen würde.

    Die Welt ging unter. Etwa 1/2 aller Erdbevölkerung wurde schlagartig ausgelöscht.

    Ich konnte nicht mehr schauen und stellte die Maschine ab. Ich konnte mir schon denken was später passieren würde. Und es war eine schreckliche Vorstellung, das es wircklich passieren kann.

    Ich ging raus und machte einen Spatziergang durch den Wald und kam mit klarem Kopf nachhause. Ein anderes Thema war geboren.

    Ich kurbelte wieder und stellte meine Frage

    “Was wäre wenn es kein Internet mehr gäbe?”

    Ein Bild erscheint…

    Es ist ein schöner, kühler Morgen. Ich sitze auf meinem Balkon und geniesse meinen Kaffee. Ich bin im Wlan. Ach ist das schön. Beim Surfen konnte ich auf einmal keine Seite mehr anwählen. Alles war unerreichbar. Aber mein Wlan stand noch. Er hatte zwar kein DNS und kein Gateway aber er stand. Ich dachte, mein Provider hat irgendeine Störung, die bald behoben wird.

    Nach einem Tag warten, rief ich ihnen an. Ich war mindesten 10 minuten in der Leitung… und dann hat es mich herausgehauen. Das passierte mir mindestens 5x… Ich könnte zwar Nachrichten im Fernseher schauen und herausfinden ob es ein globales Problem sei aber einen Fernseher habe ich nicht, den ich hatte ja Internet…

    So ging ich heraus, auf dem weg zu meinem Provider… Auf der Strasse, waren ungewöhnliche viele Leute… und viele Arbeitslose und Obdachlose… Ich dachte mir dabei nicht viel.

    Als ich bei dem Firmensitz meines Providers ankam stellte ich fest, es war zu und der Name des Providers war auch weg.

    Ich bin ein Webapplikationsentwickler in einem grossen Betrieb, das heisst… ich war… am nächsten tag habe ich die Kündigung gekriegt. Traurig ging ich mich erstmal besaufen. Ich wollte auf andere Gedanken kommen. Was soll ich tun?

    Tage vergehen… keine Lösung war in sicht. Das Netzwerk ist zusammengebrochen und wurde abgeschafft. Das Arbeitsamt ist überfühlt mit Arbeitsuchenden. Die Selbstmordrate ist rasant gestiegen. Am beliebtesten waren drei Arten des Selbstmords. Tot durch Kugel… Tot durch Strick… und für die Actionliebhaber Tot durch Fall von einem Hochhaus. Ich wollte nich so enden wie die anderen.

    Das Informationszeitalter geht zu ende…. ein neues Zeitalter der grossen Arbeitslosigkeit bricht an.

    Nach Monaten haben viele immer noch keine Arbeit… ich inbegriffen… mein Geld geht langsam zu neige.

    Es bildet sich eine Untergrundbewegung “The Wires”… Ihr Ziel war es ein neues Netzwerk aufzubauen. Ich helfe mit wo es geht. Die Ideologie breitet sich auf andere Länder aus und wird in wenigen Woche von den Weltmächten als eine terroristische Fraktion.

    Aus irgendeinem Grund waren die Weltmächte gewaltig dagegen, das ein neues Internet errichtet wird. Und klärten der Bewegung einen Krieg an. Man kann es als ein Krieg gegen das Pöbel ansehen. Oder als eine Revolution der “Unter”schicht.

    Demonstrationen und Proteste prägten den Alltag jeder grossen Stadt. Die Demonstranten wurden nicht nur durch Wasser und Gummigeschossen in Zaum gehalten… es wurde auch hin und wieder scharf Geschossen. Das war ein falscher Zug von den Regierungen!

    Wir besorgten uns Waffen. viele Waffen…

    Es war eine schöne Zeit hier auf der Erde…. aber jetzt geht es zu weit…

    Ich war einer der hochen Tiere in “The Wires”… wir haben uns sogar spasses halber zu “The shooting Wires” umbennant… einige Splittertruppen von uns auch zu “The killing Wires” oder “The death Wires”…

    Wir tüftelten einen grossen Plan aus, welches erstens: den Strom abschaltete und danach die Wasserversorgung…

    Es war genial… so gingen wir in Form von Guerillatruppen in die Welt heraus. In alle grossen Städten gab es uns. Es gab überall starke Armeeaktivitäten…. aber das hielt uns nicht ab. Es ging nicht mehr um ein Netzwerk… es ging um unsere Freiheit und unsere Arbeit!

    Mein Trupp ist in Paris postiert… Aus verschiedenen Ubahn Stationen kamen wir heraus und griffen die Stromversorgung an. Wir erleideten Verluste… einige… aber es waren alles Männer und Frauen, welche an unsere Sache glaubten und dafür ihr Leben auf spiel setzten. Für einen guten Zweck.

    Der erste und zweite Teil unseres Plans wurde erfolgreich durchgefuehrt. Es gab keinen Strom und kein Wasser mehr. Die Länder waren im Chaos. So kamen wieder eininge unserer Splittergruppen auf die Idee sich “The Chaos Wires” zu nennen.

    Der dritte Teil des Plans muss jetzt ausgeführt werden. Umsturz der Regierungen.

    Ich musste schnell nach Washington D. C…. Unser Boot war dort nach 3 Wochen… jetzt kann die Party beginnen.

    In dieser Zeit, versuchten zwar die Regierungen Strom und Wasser wieder unter die Kontrolle zu nehmen, aber selten gelang es ihnen.

    Mit einer Fahne in der Hand und einer Pistole in der Anderen war ich mit einem grossen Trupp… einer regelrechten Armee unter Washington D.C.

    Um Punkt 12 Mittags beginnt unsere Operation “WWW” oder “World Wide Wires”… Ich und ein Trupp Stürmten das Weisse Haus ein anderer Trupp das Pentagon…

    Es war ein harter Kampf… Ich und meine 50 Mann starker Trupp sind unter schwerem Beschuss der Abrahms und der G.I.

    Sie haben 5 Panzer und etwa 70 Männer postiert…. wir haben nur unsere treuen AKs und einige Bazookas.

    Diese Bazookas waren unsere Eintrittskarte auf die Besichtigung des Weissen Hauses… Mit einem Verlust von 10 weiteren Männern und auf ihrer seite 5 Abrahms und 15 Männern, waren wir etwa gleichstark. Die Fahne wähend rannte ich vorraus und meine Leute folgen mir. Im Haus angelangt machen wir einen kurzen Prozess mit den Truppen dort.

    Wir haben gewonnen… mit 10 lebenden Leuten auf unserer Seite… Der Präsident wurde in seinem Kabinet erschossen… und ich ging aufs dach um unsere Stolze Flagge auf die Stelle der USA Flagge zu setzen.

    Die Revolution dauerte noch 5 Jahre an, bis alles uns gehörte.

    Es wurde wieder ein Netzwerk erstellt und Regierungenoberhäupter ausgewählt. Die Städte, Strom und Wasserversorung wurde wieder aufgebaut.

    In diesen 5 Jahren, war ich an diversen Umstürzen beteiligt aber in Russland wurde ich zu einem Märtyrer und wurde dort erhängt.

    Die Welt funktionierte wieder, wie sie wircklich funktionieren sollte!

    Ich drückte auf den Knopf.

    Wieso müssen alle Geschichte irgendwie mit einem Weltuntergang, einem globalen Konflikt oder meinem Tot zutun haben? fragte ich mich.

    Mit dieser Frage schlief ich ein… diese Nacht wirde eine Nacht voller Alpträume…

     
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